FALLSTUDIE · LOGISTIK-SOFTWARE
IMPARGO: ein Kernteam aus fünf Remote-Entwickler:innen – in unter zwei Wochen und zu rund 50 % geringeren Kosten
IMPARGO digitalisiert die Transportlogistik von Speditionen und Industrieunternehmen. Für neue Produktfunktionen brauchte das Berliner Start-up schnell mehr Entwicklungskapazität – ohne das Budget zu sprengen.
- < 2 Wochenbis das Kernteam stand
- ≈ 50 %geringere jährliche Kosten pro Entwickler:in
- 18,5 Monatefinanzieller Spielraum statt 8 Monaten
- 5Remote-Entwickler:innen in Vollzeit
Die Ausgangslage
IMPARGO wurde 2017 von Gerhard Hänel und Julian Labeit gegründet, um die Transportlogistik für Industrie- und Transportunternehmen zu digitalisieren. Die Software macht Disponent:innen und Transportverantwortliche effizienter und automatisiert Abläufe vom Auftragseingang bis zum Ablieferbeleg.
Ein Tech-Team in Berlin arbeitete an den ersten Produktversionen. Für neue Funktionen brauchte es zusätzliche Kapazität und Expertise – das Budget ließ eine deutliche Erhöhung aber nicht zu. Über Personalagenturen kostete jede Einstellung 15.000 bis 18.000 € allein an Vermittlungsgebühren, und bis zur Besetzung vergingen Wochen.
Unsere Lösung
Remoteplatz stellte zunächst drei geprüfte Backend-Entwickler:innen bereit, die remote mit dem Berliner Team zusammenarbeiteten. Daraus wurde ein festes Kernteam aus fünf Entwickler:innen in Vollzeit.
Das Team arbeitete in den Abläufen von IMPARGO mit – Sprint-Planung, Retrospektiven, tägliche Check-ins – und mit klaren Regeln für Datenschutz und Informationssicherheit, unterstützt durch den DSGVO-Leitfaden von Remoteplatz.
Das Ergebnis
Das Kernteam stand in weniger als zwei Wochen. Neue Funktionen kamen schneller auf den Markt, die jährlichen Kosten pro Entwickler:in sanken um rund die Hälfte – und der finanzielle Spielraum (Runway) wuchs von 8 auf 18,5 Monate.
RemotePlatz war ein existenzieller Teil des Erfolgs von IMPARGO. Innerhalb von zwei Wochen hatten wir ein voll motiviertes Kernteam, das an unserer Logistik-SaaS-Plattform arbeitete.
Gerhard HänelGründer von IMPARGO · aus dem Englischen übersetzt
Klassische Einstellung oder Remoteplatz? Pro Entwickler:in und Jahr
| Klassische Einstellung | Remoteplatz | |
|---|---|---|
| Zeit bis zur Besetzung | ca. 40 Tage + Kündigungsfrist | ca. 2 Wochen + Kündigungsfrist |
| Gehalt | ca. 53.000 € | ca. 30.000 € (alles inklusive) |
| Ausstattung & Büro | ca. 4.200 – 6.600 € | enthalten |
| Runway des Unternehmens | 8 Monate | 18,5 Monate |
Zahlen von IMPARGO zum Zeitpunkt der Zusammenarbeit, Grundlage: durchschnittliches Jahresgehalt von 53.000 €.
Was die Zusammenarbeit erfolgreich gemacht hat
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Führung
Ergebnisse statt Anwesenheit: wöchentliche Sprint-Planung, Retrospektiven, tägliche Check-ins und monatliche Feedbackgespräche.
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Kommunikation
Lieber zu viel als zu wenig: tägliche Abstimmungen, das ganze Team in Entscheidungen eingebunden – und alles Wichtige dokumentiert.
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Datenschutz
Geräte- und E-Mail-Verschlüsselung, Ortung verlorener Geräte und regelmäßige Sicherheitschecks – DSGVO-konform von Anfang an.
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Teamkultur
Gemeinsame Ziele transparent machen und Nähe schaffen – zum Beispiel mit einem Team-Retreat in El Gouna, Ägypten.
Früher haben wir Entwickler:innen über Personalagenturen eingestellt. Das kostete uns allein an Vermittlungsgebühren 15.000 bis 18.000 € pro Person – und wir mussten lange warten. Je länger wir warteten, desto teurer wurde es. Remote zu arbeiten war die perfekte Option, um Kosten und Zeit bis zur Einstellung zu senken. Zuerst haben wir drei Backend-Entwickler:innen eingestellt und unsere jährlichen Kosten im Vergleich zur lokalen Einstellung enorm gesenkt.
Julian LabeitMitgründer & CTO von IMPARGO · aus dem Englischen übersetzt
Tools im Einsatz: Jira, Trello und Asana für Aufgaben · Slack, Google Meet und Zoom für Kommunikation · Google Drive für Dokumente · FileVault, FlowCrypt und 1Password für Datensicherheit.
Quelle: Remoteplatz-Fallstudie „How IMPARGO hired its core team of 5 developers at 50% less cost“; Zahlen nach Angaben von IMPARGO.